Mobile Stromversorgung

Mobile Stromversorgung

Wenn Sie Ihren Computer unabhängig von der Steckdose verwenden möchte, so gibt es für Sie verschiedene Möglichkeiten einer mobilen Stromversorgung.

Die einfachste Variante ist die Versorgung eines Notebooks über den Zigarettenanzünder Ihres PKW´s. Diese Lösung ist sehr preiswert und einfach. Dazu benötigen Sie ein spezielles KFZ-Ladekabel, das für Ihr Notebook geeignet ist. Solche Ladekabel bekommen Sie bereits ab 10 Euro. Es gibt auch Pakete, mit denen Sie praktisch jedes Notebook in Ihrem Auto aufladen können.

Wenn Sie nun auch Ihren Drucker im Auto anschließen möchten, so benötigen einen Spannungswandler, der die 12V Gleichspannung aus dem Zigarettenanzünder in die geforderte 220V Wechselspannung umwandelt. Achten Sie beim Kauf auf die angegebene Ausgangsleistung. Diese kann zwischen 100 und 1000 Watt liegen. Am Typenschild Ihrer Hardeware sehen Sie, wie hoh die Leistungsaufnahme ist. Natürlich ist der Anschluss von mehreren Geräten an die Autobatterie eine besondere Belastung. Sie sollten daher die anstehenden Aufgaben, wenn möglich bei laufendem Motor erledigen bzw. nicht länger als 30 Minuten im Stillstand arbeiten.

Wenn Sie keinen PKW in der Nähe haben so können Sie Ihren Laptop auch mittels Solarzellen aufladen oder betreiben. Bei dieser Variante nützen Sie die Energie der Sonne. Die Solarmodule sind zusammenfaltbar und wiegen nur 1,5 kg. Im ausgebreiteten Zustand ist ein geeignetes Solarmodul 1,3 x 0,8m groß und bringt eine Leistung von etwa 60W. Zum Einsatz kommen solche Module nicht nur bei Expeditionen, sondern auch überall dort, wo es keine Steckdosen gibt: im Gebirge, am Strand oder auf einem Schiff. Leider sind Solarzellen immer noch recht kostspielig: Das oben angeführte Gerät kostet nicht weniger als 750 Euro. Dafür schonen Sie mit dieser mobilen Stromversorgung die Umwelt.

Deutlich günstiger sind da mobile Ladestationen für Notebooks, Handys und Digitalkameras. Diese Geräte kosten etwa 100 Euro und sind nicht größer als ein Notebook Akku. Daher passen sie leicht in jede Notebooktasche. Die Energie aus diesen Ladegeräten reicht aus um Ihr Notebook etwa 2 Stunden lang zu betreiben.

Wer sein Standgerät samt Monitor, Drucker und Scanner fernab der Zivilisation mit einer mobilen Stromversorgung betreiben möchte, der hat auch noch die Möglichkeit dies mit einem Stromaggregat zu tun. Diese Aggregate arbeiten mit Benzin und erbringen genug Leistung um spielend eine vollständige PC-Anlage zu versorgen. Ein derartiges Aggregat gibt es bereits ab etwa 250 Euro, allerdings ist der Lärm des Benzinmotors ohrenbetäubend!

Wer mit dem Lärm aber gut zurechtkommt, der kann auch in armen Ländern ohne Stromversorgung an jeder Ecke bequem seine Arbeit verrichten. Hierbei spielt es dann auch keine Rolle ob es sich um einen Laser- oder Barcodedrucker handelt, da die Versorgung je nach Stromaggregat sogar auch für weitere Computer ausreicht.

In der Geschäftswelt am häufigsten Verwendung findet wohl der Notebook Reiseakku. Dieser ist in der Regel etwas größer als der herkömmliche und bietet deutlich längere Energieversorgung. Hat ein Geschäftsmann beispielsweise eine längere Anreise mit dem Zug zu einer SAP Weiterbildung in Frankfurt am Main oder in Berlin vor sich, so kann die Zeit zumindest sinnvoll genutzt werden. Mit dem Notebook können Arbeiten verrichtet oder die Schulungsunterlagen durchgelesen werden. Und dies natürlich ohne die Angst, dass die Ladekapazität zu schnell nachlässt.

Die wohl bekannteste aller mobilen Stromversorgungen ist aber wohl die Batterie. Diese sind nicht nur für tragbare Elektrogeräte sehr praktisch, sondern können in der eigenen Wohnung sehr praktisch sein. Beispielsweise ein Batterie Rauchmelder meldet die Gefahr auch wenn gleichzeitig der Strom ausgefallen ist. Des Weiteren sind die kleinen mobilen Stromversorger auch für Taschen- oder Fahrradlampen sehr praktikabel.